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Jakobuskirche

Ausdruck des erwachten Selbstbewusstseins der Fambacher während des Kampfes mit dem Abt von Herrenbreitungen war der Erweiterungsbau der alten romanischen Kapelle zu einer Kirche im gotischen Baustil um 1500. Aus dieser Zeit ist die älteste Glocke unserer Kirche, die Marienglocke. Sie weist in ihrer Inschrift auf die Patrone der Kirche hin: St. Philippus, Jakobus, Vinzenz patroni ecclesiae. Der wahrscheinlich vorhandene kleine Kirchturm wurde damals im gotischen Stil erhöht. Ein zweiter Erweiterungsbau im Renaissancestil ist im Jahre 1616 vorgenommen worden. Zeugnisse belegen, dass damals eine 2. Empore auf die unterste alte Empore gebaut wurde, der gotische Turm mit seinen Schützenerkern und die romanische Sakristei blieben erhalten. Die Herren von der Todenwarth erhielten damals einen Sitz gegenüber der Kanzel mit einem Separateingang mit überdachter Treppe an der Nordseite der Kirche. Heute ist an dieser Stelle nur noch das Wappen derer von Todenwarth als Erinnerung an das Geschlecht dieser Familie. Nach und nach wurde die neue Kirche ausgestaltet. 1723 wurde eine neue Orgel eingeweiht. Der Taufstein ist ein Werk der Spätrenaissance. Eine Turmuhr gab es bereits seit 1582. Altar, Kanzel und Kanzeldeckel sind eine wunderbare Renaissancearbeit. Die Fambacher sind besonders stolz darauf, dass einer von ihnen, der Kunstschreiner Franz Heller, die Kunstwerke geschaffen hat. Wahrscheinlich in 9 Jahren sind die Kunstdenkmäler entstanden, die Kanzel trägt die Jahreszahl 1617, der Kanzeldeckel die von 1620 und der Altar die von 1623. Vollends zu einem Schmuckkästlein wurde die Fambacher Kirche, als zwei Brüder aus Tann die Decke mit 10 großen Bildern schmückten. Auch die zweigeschossigen Emporen zeigen reichen Bilderschmuck. Es sind biblische Gestalten des Alten  und Neuen Testaments. Als die Gebrüder Leyh diese Bilder malten, sollen ihnen nach der Überlieferung Fambacher Einwohner Modell gesessen haben. So sehen uns aus vielen Bildern der Propheten oder der Apostel Antlitze früherer Einwohner an.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie im

Evangelischen Pfarramt, Am Berg 8, 98597 Fambach

Ansprechpartner: Pfarrer Michael Glöckner

 www.kirche-fambach.de