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Bibliothek

In unserem neu eingerichteten Vereinshaus befindet sich auch unsere Schul- und Gemeindebibliothek mit einem Bestand von ca. 6000 Büchern und AV-Medien. Seit 1953 - also 50 Jahre - hat Fambach schon eine Bibliothek. Büchereileiter und Standorte wechselten im Laufe der Jahre öfters, aber sie überlebte. Sie überlebte nicht zuletzt, weil es immer Bürgermeister, Gemeinderäte und Schulleiter gab, die ein offenes Ohr für die Probleme der Bildung und Kultur hatten. Seit 1977 ist die Bibliothek eine Schul- und Gemeindebibliothek und erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur bei den Fambachern, sondern auch bei den Kindern aus Heßles und Schwallungen, die auch die Möglichkeit der Ausleihe haben. In einer Zeit, wo ein weites Feld der Freizeitgestaltung die Medien übernehmen und immer mehr die traditionellen Beschäftigungen, wie u. a. das Lesen eines Buches, verdrängen, wollen wir mit unserer Bibliothek unsere Kinder durch die Erhöhung der Attraktivität eines Bibliotheksbesuches und des Buchangebotes mehr an Bücher heranführen. Wie dringend nötig das ist, hat uns ja auch die "Pisa-Studie" gezeigt.

Vielen Menschen ist der Fernseher zum Lebenspartner geworden, ja manchmal fungiert er in Familien sogar als Ersatzeltern und dient den gestressten Eltern oft als Kinderbetreuer. Aber übermäßiger Fernsehkonsum kann die Entwicklung junger Menschen sehr negativ beeinflussen. Wie wir alle merken, führt er zu Mangel an Konzentrationsfähigkeit und Hyperaktivität bei Schulkindern. Das Buch hingegen führt Schritt für Schritt die Kinder hin zu Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben und hinein in ein entsprechendes Denken. Deshalb soll Fernsehen nicht verboten werden! Wohl dosiert leistet es ja auch einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und ist eine effektive Informationsquelle, die aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Aber die Bestimmung auf das "BUCH" mit all seinen erzieherisch wertvollen Aspekten, wollen wir noch einmal betonen. Bücher tragen dazu bei, Lesefähigkeit und Lesefertigkeit in eine anhaltende Lesebereitschaft zur Wissensaneignung zu überführen. "Wenig- Lesen" oder "Nicht- Lesen" ist nämlich nicht immer eine Frage der Zeit, sondern des "Sich-Zeitnehmens", der Interessen und der Gewöhnung und Erziehung.

Zitat:

"Viele Menschen lesen keine Bücher, weil sie es nicht richtig können. Sie können nicht richtig lesen, weil sie keine Bücher lesen."

Büchereileiterin

Ursel Meyer

Öffnungszeiten:  jeden Montag von 15.30 bis 18.30 Uhr